vergangene Termine

[Mehr Kollektive!] Wochende in Köln

Wir gehen auf die Suche um Arbeits- und Finanzkollektive zu treffen, die von ihren Erfahrungen berichten. Wir wollen über Utopien sprechen und Menschen einladen die in diese verstrickt waren.
Kollektive
zwischen dem 18.-20. Februar im AZ Köln
vorläufiges Programm, weitere Infos, ...

Filme zu '68 im AZ Köln

AZ_koelnAus gegebenem Anlass - das AZ Köln ist akut von der Räumung bedroht - und weil es in unser Thema passt, hier zwei Terminhinweise:


WeatherMi, 14. Juli, 20 Uhr
Film: The Weather Underground
Dokumentarfilm von Sam Green und Bill Siegel, USA 2002, 93 min, engl. mit dtsch. UT - mehr Infos


Mi, 21. Juli, 20 Uhr
Film: Der Polizeistaatsbesuch
Dokumentarfilm von Roman Brodmann, BRD 1967, 56 min

Oppositionspolitik. Wolfgang Abendroth u. d. Neue Linke

Referent: Dr. Richard Heigl (Historiker)
Samstag, 21. November 2009, 20:00 Uhr
Soziales Zentrum Bochum ->
Wegbeschreibung
In Kooperation mit Café Emily unberechenBar, attac Campus Bochum und der RLS NRW

Als Professor für Politik in Marburg wurde Abendroth zum wichtigen Stichwortgeber der damaligen außerparlamentarischen Bewegungen. Wegweisend ist außerdem seine konzeptionelle Verbindung von gesellschaftskritischer Wissenschaft und Oppositionsbewegung.
Richard Heigl: “Oppositionspolitik - Wolfgang Abendroth und die Entstehung der Neuen Linken (1950-1968)”, Regensburg 2006. (pdf, 2MB)

Indeterminate! Revolution

Kultur & Konferenz in Frankfurt am Main
Fr - So, 27. - 29. November 2009

mit Bini Adamczak, Katja Diefenbach, Thomas Seibert, Ina Kerner, u.a.

IndRevIndeterminate! ist ein Aufruf, Unhinterfragtes zu hinterfragen. Das Unmögliche zu versuchen. Die Geschichte zu unterbrechen. Revolution ist eine Chiffre und ein Platzhalter für eine grundlegende Weise der Weltveränderung. Sie verpflichtet dazu, sich in grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens einzumischen. Indeterminate! Revolution ist ein Aufruf, den Begriff von Revolution selbst zu revolutionieren. Neue Konzepte der Weltveränderung zu erproben und eine neue kollektive Praxis zu ermöglichen - auf den Feldern der Kunst, der Theorie und der Politik. Aufruf - Programm - Referent_innen & Workshops

Vergessene Proteste - Buchvorstellung mit Niels Seibert

Bochum, 18.11., 19:30 Uhr
Soziales Zentrum, Rottstr. 31


In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW, BuKo RheinRuhr und attac Bochum

vergesseneInternationalismus und Antirassismus 1964-1983: Afrikanische Studierende, die dem SDS 1964 in Westberlin das regelver letzende Demonstrieren beibringen? Ein bei einer antirassistischen Aktion demoliertes Kino 1966? Krawalle wäh rend der Frankfurter Buchmesse 1968? Militante Verhinderung einer Abschiebung 1969? Eine Bombe gegen ein Kriegsschiff im Hamburger Hafen im selben Jahr? Fluchthilfe für US-amerikanische Soldaten 1970? Tumulte auf Aktionärsversammlungen 1971?
Viele politische Aktivitäten der „Neuen Linken“ sind in Vergessenheit geraten. Im Vortrag wird eine Studierenden- und Internationalismusbewegung geschildert, die sich gegen Kolonialismus und Neokolonialismus, Rassismus und die bundesdeutsche Flüchtlingspolitik richtete. Die Erinnerung an diese mitunter militanten Proteste steht unvermeidlich im Widerspruch zur herrschenden Geschichtsschreibung und gibt Anregungen für die heutige politische Praxis.
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Besetze deine Stadt!

cover_kopenhagen-webHäuserkämpfe und Stadtentwicklung in Kopenhagen
Düsseldorf, 18.11.08, 19:30 Uhr
Linkes Zentrum Düsseldorf (
Wegbeschreibung)

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung im Rahmen des Jugendbildungsprogramms in Kooperation mit dem Mustermensch e.V., dem Duisburger Jugendbündnis, dem RLC Düsseldorf und der AG68. (Flyer, jpg, 750kB)

Referent: Peter Birke
(Historiker und Autor des gleichnamigen Buches: www.assoziation-a.de)

mehr unter http://jugend.rls-nrw.de/

zum Thema:
Bernd Barenberg: Hausbesetzungen in Berlin & die Auseinandersetzungen ums AJZ Zürich als Beispiel neuer sozialer Bewegungen Anfang der 80er Jahre
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Der Neoliberalismus, die lange Nacht nach '68 und warum der Kapitalismus enden muss

Krise I - Nixon, der Goldstandard und Chile '73

Do, 16.10.08, 19 Uhr
Bochum, Soziales Zentrum, Rottstr. 31
Teamer: Bernd Barenberg


Die 'Finanzkrise' ist in aller Munde, die Geldmengen zur Rettung der Geldwirtschaft werden immer größer und die Antwort scheint klar: Skrupellose/ dumme/ freche Mannager/ Spekulanten haben die Weltwirtschaft durch Spekulation in eine existenzielle Krise gestürzt. Die große Politik muss nun nur genug Geld schaufeln um das Loch wieder zu stopfen.
Doch die Frage ist schon falsch gestellt: WAS ist 'schuld'? Wie kam es eigentlich dazu? Wie kam die Krise Ende der 60er bis Mitte der 70er zustande, auf die Reagan, Thatcher, Kohl die Antwort 'Neoliberalismus' gaben? Was hat das mit Chile '73 & den Chicagoboys, dem Vietnamkrieg und dem Goldstandard bis '68 zu tun?
Und wann geben all die Marktradikalen endlich zu, dass sie sich geirrt haben? Dass ihre Ideologie in der jetztigen Situation auf einen gesellschaftlichen Totalzusammenbruch hinauslaufen würde? Und was kann die Linke aus all dem lernen?
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Wir wollen alles! - 68 in Italien

Di, 16.09., 19:00 Uhr, Bochum
Club ESG, Querenburger Höhe 287, 44801 Bochum
Referent: Norbert Meyerhöfer

Rosa Luxemburg Stiftung NRW & AG68 in Kooperation mit attac campus bochum und der Linken Liste Dortmund


1968“ hat sich in anderen europäischen Ländern – zwischen Ende 1967 und Anfang 1969 – rasch erschöpft. In Italien markierte „1968“ den Anfang einer außerordentlich intensiven Periode, in deren Vorlauf die Gründung der Quaderni Rossi und die Entstehung der militanten Arbeiteruntersuchung und des Operaismus lagen. Das Referat wird die wichtigsten Entwicklungen nachzeichnen und die „Generation der existentiellen Revolte“ – das neue Arbeitersubjekt, der proletarische Student, die feministische Bewegung – analysieren, die das „Terrain der Autonomie“ entdeckten und Italien bis 1977 in ein einzigartiges soziales und politisches Laboratorium verwandelten. Fußball ist in der italienischen Alltagskultur nicht wegzudenken, das Referat beleuchtet im zweiten Teil die Politisierung der Kurven im Stadion in den späten Sechzigern und den Siebzigern, sowie die phänotypischen Veränderungen des Fanverhaltens.

Im Anschluss an den Vortrag möchten wir den Film „real football factories – international“ zeigen. Der Film thematisiert die aktuelle Debatte um Gewalt im Fussball.
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Politische Lyrik in und um 68

Di, 19.08.08, 19:00 Uhr, Dortmund
Buchhandlung und Kaffeehaus taranta babu, Humboldtstr. 44, 44137 Dortmund
Referent: Benno Raestrup

Rosa Luxemburg Stiftung NRW & AG68 in Kooperation mit attac campus bochum und der Linken Liste Dortmund


Genauso wenig, wie es das eine Jahr 1968 gab, gab es eine 68-er Lyrik oder Literatur. Genauso, wie die gesellschaftlichen Umbrüche nach 1968 sich bereits lange vorher ankündigten, kündigte auch die Lyrik den gesellschaftlichen und auch einen ästhetischen Wandel an.
In dieser Rezitationsveranstaltung wird Lyrik der sechziger und siebziger Jahre vorgestellt und auch erläutert. Dabei geht Benno Raestrup chronologisch vor – und verbindet die Gedichte so mit einem historischen roten Faden.
Bei dieser Veranstaltung wird auch klar, das selbst politische Gedichte keineswegs trocken und ernst sein müssen, sondern mit oftmals bissiger Satire, Ironie und Spott die gesellschaftlichen Verhältnisse kommentieren und Utopien formulieren.
Gelesen werden u.a. Jandl, Brinkmann, Bachmann, Enzensberger, Thimm, Handke und viele andere mehr.
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Essener Songtage: Zappa, Zoff und Zwischentöne - Die Essener Songtage 1968

24.09., 19:30 Uhr, Essen
Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt Allee 100, Essen-Altenessen
ReferentIn: Detlef Mahnert (Schriftsteller und damaliger Festivalmitorganisator)

Rosa Luxemburg Stiftung NRW in Kooperation mit dem RLC Essen


In Deutschland avancierten die Internationalen Essener Songtage von 1968 zu dem Mega-Event der Sixties. Vom 25. bis zum 29. September 1968 boten sie ein ebenso vielseitiges wie ehrgeiziges Programm. Deutsche Rockgruppen wie Floh de Cologne, Guru Guru, Tangerine Dream, Amon Düül, Soul Caravan traten neben bekannten Größen aus der internationalen Szene auf, darunter Tim Buckley, The Fugs, Julie Driscoll und nicht zuletzt die Legende Frank Zappa mit The Mothers of Inventions. Aber auch H.D. Hüsch, F.J. Degenhardt und Hannes Wader gehörten zu den Interpreten. Denn von Anfang an hatten die Initiatoren die Essener Songtage nicht als reines Pop-Festival konzipiert. Sie wollten Chanson und Folklore, politischem Lied und Kabarett ebenfalls eine Plattform bieten. Gerade deshalb gelten die Essener Songtage von 1968 heute als einmalig in der deutschen Popgeschichte. Und das Konzept der Veranstalter ging auf: 40.000 Menschen schlugen die Songtage in ihren Bann. Ein Festival dieser Größenordnung hatte es hierzulande bis dahin nicht gegeben.

Detlev Mahnert will mit seinem im Essener Klartext Verlag erschienenen Buch ‚Zappa, Zoff und Zwischentöne’ die Essener Songtage der Vergessenheit entreißen. Er wird in seinem Vortrag die Songtage in den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang des legendären Jahres 1968 stellen. Außerdem zeigen wir den zum 20-jährigen Jubiläum der Essener Songtage entstandenen Film des WDR-Journalisten Michael Rüsenberg, der neben Originalaufnahmen zum Festival, Interviews mit zahlreichen Machern und Besuchern präsentiert.
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